Am 20.Oktober 2018 fand im schönen Buxtehude der erste Kompetenzlehrgang des Buxtehuder Sportvereins statt. Hierbei versuchte die Ju Jutsu Abteilung des Vereins ein im Saarland sehr erfolgreiches Format zu übernehmen. Drei Topreferenten wurden eingeladen, die in einem vierstündigen Lehrgang jeweils eine Trainingseinheit zu einem bestimmten Thema behandelten. Ziel dieses Lehrgangsformat ist die Vielfältigkeit des Ju Jutsu in den Bezirk zu bringen.

Zur ersten Veranstaltung dieser Art hatte sich eine kleine Truppe zusammen gefunden. 30 Sportlerinnen und Sportler gaben dem Format eine Chance und fanden sich zum Lehrgangstermin in Buxtehude auf der Matte ein. Dort gaben sich drei TOP Referenten die Ehre.

  • Peter Gläsner ist Polizist, trägt den 4.DAN im Jujutsu und ist beteiligt an der Ausbildung der saarländischen Polizei. Außerdem ist er als Referent auf den saarländischen Landeslehrgängen bekannt.
  • Volker Dittrich  trägt den 5.DAN im Ju Jutsu und den 1.DAN im Karate. Auch er ist als saarländischer Landestrainer aktiv und gerne gesehen.
  • Rene Sallier war bereits auf Bundeslehrgängen des DJJV unterwegs. Rene trägt den 5.DAN im Ju Jutsu, den 5.DAN im Jiu Jitsu und den 4.DAN im Judo. Im Landesverband Sachsen-Anhalts ist er im Landesvorstand aktiv und richtet Landeslehrgänge aus.

Den Anfang im diesjährigen Seminar machte Volker Dittrich. Sein Thema waren Hebeltechniken im Ju Jutsu. Volker ließ seine enorme Erfahrung in seine Lehreinheit einfließen. Über eine rasche Folge von Handgelenkshebel brachte Volker seinen Gegner zum Boden um ihn dort gekonnt festzulegen. Die Lehrgangsteilnehmer waren überrascht und begeistert zugleich von dem hohen technischen Niveau und der Technikvielfalt von Volker.

Nach einer kurzen Pause übernahm Rene Sallier das Zepter in die Hand. Er behandelte das Thema “Übergang vom Stand in den Boden”. In seiner ruhigen Art erläuterte Rene das Thema und demonstrierte verschiedene Opferwürfe in ihren Grundformen und den Kontexten der Selbstverteidigung und der Prüfung. Zuletzt brachte auch Rene seinen Gegner zu Boden und endete in einer von Volkers Festlegetechniken.

Den Schluss machte Peter Gläsner. Er lies bei der Vermittlung seines Themas “Selbstverteidigung” seine enorme Erfahrung im Polizeidienst wie auch seine 30 Jährige Erfahrung als Kampfsportler einfließen. Neben theoretischem Input führte Peter einige kurze Situationstrainings durch und verband diese mit kurzen, knackigen Selbstverteidigungstechniken.

Nach insgesamt vier Stunden Training war vor allem Begeisterung in den Gesichtern der Sportlern zu sehen. Das Feedback war durchgehend positiv. Wir als Veranstalter hoffen, dass sich die Qualität des Lehrgangs herumspricht und wir dieses Format im Land verankern können.

 

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